Gefährliche Eskalation in Washington – Gold auf Rekordhoch
US-Staatsanwälte haben eine strafrechtliche Untersuchung gegen Jay Powell eingeleitet. Der Vorwurf: Es geht offiziell um Unregelmäßigkeiten bei der $2,5 Mrd. teuren Renovierung des Fed-Hauptquartiers und Powells Aussage dazu vor dem Kongress. Trump bestreitet eine direkte Einmischung, legt aber verbal nach („Er ist nicht gut bei der Fed und nicht gut beim Bauen von Gebäuden“). Der Goldpreis schoss daraufhin im
US-Staatsanwälte haben eine strafrechtliche Untersuchung gegen Jay Powell eingeleitet. Der Vorwurf: Es geht offiziell um Unregelmäßigkeiten bei der $2,5 Mrd. teuren Renovierung des Fed-Hauptquartiers und Powells Aussage dazu vor dem Kongress. Trump bestreitet eine direkte Einmischung, legt aber verbal nach („Er ist nicht gut bei der Fed und nicht gut beim Bauen von Gebäuden“). Der Goldpreis schoss daraufhin im asiatischen Handel auf ein neues Rekordhoch von 4600 USD.
Powells Reaktion: In einem beispiellosen Statement weist er die Vorwürfe zurück und nennt sie einen „Vorwand“, um die Unabhängigkeit der Fed zu brechen. Sein Zitat: „Die Androhung einer Anklage ist die Konsequenz daraus, dass wir Zinsen basierend auf dem Gemeinwohl setzen, statt den Vorlieben des Präsidenten zu folgen.“
Wir von www.zins2.de sehen uns in unserer Einschätzung bestätigt, dass der Markt das „Politisierungs-Risiko“ der US-Geldpolitik unterschätzt: Wenn die Unabhängigkeit der Fed fällt, müssen Märkte deutlich höhere Risikoprämien über die verschiedenen Assetklassen hinweg einpreisen:
1) Versteilungstendenzen der US-Treasurykurve,
2) USD-Schwächer
3) US-Aktien underperformen ggü. anderen globalen Märkten da Investoren die hohe Gewichtung in US-Aktien (z. B. über den MSCI-World) verringern.
4) Reale Assets wir Edelmetalle bzw. Rohstoffe insgesamt legen weiter zu.