Goldpreisanstieg – Spiegelbild des Trades: Raus aus „Papier“, rein in reale Assets
Der Anstieg der Kurse von Gold, Silber und Platin in den vergangenen Wochen (und Monaten) ist spektakulär: Seit dem 30.12.25 legte Silber um 52 %, Platin um 42 % und Gold um 18 % zu. Dass die Bewegungen – insbesondere bei Silber – zuletzt auch von spekulativen Flows getrieben wurden, ist angesichts der exponentiellen Preisentwicklung plausibel. Entsprechend steigt auch das Risiko temporärer Gegenbewegungen.
Der Anstieg der Kurse von Gold, Silber und Platin in den vergangenen Wochen (und Monaten) ist spektakulär: Seit dem 30.12.25 legte Silber um 52 %, Platin um 42 % und Gold um 18 % zu. Dass die Bewegungen – insbesondere bei Silber – zuletzt auch von spekulativen Flows getrieben wurden, ist angesichts der exponentiellen Preisentwicklung plausibel. Entsprechend steigt auch das Risiko temporärer Gegenbewegungen. Trotzdem sehen wir von www.zins2.de in dieser Entwicklung ein Warnsignal für eine tiefgreifende strukturelle Verschiebung in der Asset-Allokation globaler Investoren: Raus aus „Papier“, rein in reale Assets.
Angesichts des begrenzten verfügbaren Goldvolumens (210.000 Tonnen = etwa 34.000 Mrd. USD) im Vergleich zum geschätzten Volumen der Staatsanleihe-märkte von rund 140.000 Mrd. USD kann sich der Preisanstieg bei Edelmetallen weiter fortsetzen und Kursziele sind in diesem Umfeld unseriös. Technische Korrekturen dürften relativ schnell wieder als Kaufgelegenheit wahrgenommen werden.
Aktien profitieren grundsätzlich von dieser Entwicklung, da sie zu höheren Bewertungsmultiples führt. Das bedeutet jedoch auch: Eine negative Aktienprämie ist kein Zeichen dafür, dass Aktien überteuert sind oder eine baldige Korrektur bevorsteht.
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